Cover von Willkommen: ein einsames Haus im Nebel an einem See, ein Fenster leuchtet rot

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Willkommen

Acht Menschen. Ein Haus. Neunzig Tage.

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Cover von Die Lücke: ein junger Mann steht in einem Gang zwischen zwei Wänden mit den Nummern 101 und 103 und blickt auf eine Stadt

Die Lücke

Roman von Mirko Ott

Was du trägst, gehört nicht dir. Was du fühlst, gehört niemandem mehr.

Concord verspricht Sicherheit. Wer seine schwersten Erinnerungen nicht mehr tragen kann, gibt sie ab, an einen Träger, der sie für ihn behält. Der Staat bewahrt sie in einem Archiv, in dem jede Erinnerung eine Nummer hat.

Noah ist Träger 102. Vier Jahre lang hat er fremde Trauer, fremde Schuld und fremde Verluste in sich aufgenommen, ohne zu fragen, wohin sie am Ende verschwinden. Dann löst eine gewöhnliche Bewertung ein Wort in ihm aus, das er nicht kennen dürfte: Ferrow. Ein Ort, von dem er nie gehört hat, und der sich in ihm anfühlt wie eine eigene Erinnerung.

Zwischen den Tafeln mit den Nummern 101 und 103 liegt ein schmaler, unerklärter Raum. Noah wird der Erste sein, der versteht, was er bedeutet.

„Die Lücke“ ist ein düsterer, dystopischer Roman über Erinnerung, Verantwortung und die Frage, was von uns bleibt, wenn andere unsere Last tragen. Für Leserinnen und Leser von dystopischen Romanen, psychologischer Spannung und Geschichten über Identität und Kontrolle.

Hat dir „Die Lücke“ gefallen? Dann freue ich mich über eine kurze Rezension bei Amazon. Du findest sie auf der Buchseite unter „Rezension verfassen“.

Willkommen

Roman von Mirko Ott

Acht Menschen. Ein Haus. Neunzig Tage.

Krakau, Buenos Aires, Tokio, São Paulo, Beirut, Freetown, Mumbai, Göteborg: Ein Journalist, ein Gerichtsmediziner, eine Spieleentwicklerin, ein Fernsehprediger, eine Dolmetscherin, ein Sicherheitsberater, eine Vermittlerin und eine Hospizpflegerin. Sie leben auf vier Kontinenten, sie sprechen keine gemeinsame Sprache, und keiner kennt den anderen. Bis sie kurz nacheinander verschwinden.

Sie erwachen in einem Haus, dessen Fenster zugemauert sind. Es gibt keine Erklärung. Es gibt eine Kamera am Ende des Flurs, einen Schacht, durch den das Essen kommt, und Regeln, die niemand kennt. Manchmal wird belohnt. Manchmal nicht. Und keiner weiß, wofür.

Also beginnen sie zu zählen: Tage, Brote, Sekunden. Sie beobachten einander, schließen Bündnisse und brechen sie wieder. Wer übersetzt, hat Macht. Wer schweigt, macht sich verdächtig. Und jeder der acht hat etwas mitgebracht, das in diesem Haus schwerer wiegt als Brot: eine Vergangenheit, über die er lieber nicht sprechen würde.

Je länger sie bleiben, desto deutlicher wird, dass das Haus nicht nur ihre Körper gefangen hält. Es lernt sie kennen. Und es scheint genau zu wissen, was es tun muss, damit Menschen sich verändern.

„Willkommen“ ist ein psychologisches Kammerspiel über Macht, Sprache und Schuld. Ein Roman über acht Stimmen aus acht Ländern, über die Mechanik von Belohnung und Entzug und über die Frage, was Menschen einander antun, wenn jemand zusieht. Für Leserinnen und Leser von Psychothrillern, die mehr wollen als Spannung.

Hat dir „Willkommen“ gefallen? Dann freue ich mich über eine kurze Rezension bei Amazon. Du findest sie auf der Buchseite unter „Rezension verfassen“.

Cover von Willkommen

Über mich

Ich bin in Borna bei Leipzig aufgewachsen und dort zur Schule gegangen. Von Beruf bin ich Handwerksmeister der Elektrotechnik. Geschrieben wird bei mir in der Freizeit.

Mit etwa 13 Jahren habe ich angefangen, Kurzgeschichten zu schreiben, später kamen die ersten Manuskripte dazu. Ich schreibe, weil es mir hilft, Gedanken und Gefühle zu ordnen, Probleme zu durchdenken und Stress abzubauen. Und weil ich auf dem Papier Welten nach meinen eigenen Vorstellungen erschaffen kann, mit Figuren, deren Wege ich bestimme.

An eine Veröffentlichung habe ich lange kaum gedacht. „Was ich schreibe, mag eh keiner lesen“, dachte ich, obwohl ich inzwischen mehrere Manuskripte verfasst hatte. Das änderte sich, als ein Bekannter, der Universitätsprofessor ist, mir eine sehr positive Rückmeldung zu „Die Lücke“ gab. So schlecht kann es also nicht sein, was ich schreibe. „Die Lücke“ ist mein erstes veröffentlichtes Buch, „Willkommen“ das zweite.

Meine Ideen entstehen auf ganz verschiedene Arten: durch eine Schlagzeile, eine Nachricht oder einen Satz, den jemand zu mir sagt. Bei „Die Lücke“ war es ein Moment am Schreibtisch. Ich hatte bei der Arbeit etwas Wichtiges vergessen, und das unangenehme Gefühl war so stark, dass ich es am liebsten gleich wieder vergessen hätte. Dieser kleine Augenblick brachte mich sofort auf die Romanidee.

Zettel und Stift liegen bei mir immer bereit, um erste Gedanken festzuhalten. Manchmal schreibe ich nur wenige Minuten, dann wieder Stunden am Stück und vergesse dabei die Zeit um mich herum. Vielleicht wäre das ja auch ein Thema für einen Roman. Mit meiner Arbeit als Elektromeister haben meine Geschichten übrigens wenig zu tun.

Mich beschäftigt, was von einem Menschen bleibt, wenn man ihm nimmt, woran er sich festhält: seine Erinnerungen, seine Sprache, seinen Platz in der Welt. Wie viel von dem, was wir für unser Ich halten, wird von außen bestimmt? Und zu wem werden wir, wenn uns die Kontrolle entgleitet oder jemand sie uns nimmt, wenn die Sicherheit fehlt, die wir für selbstverständlich hielten? Genau dort setzen meine Geschichten meistens an.

Weitere Romane sind in Arbeit.

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