
Die Lücke
Was du trägst, gehört nicht dir. Was du fühlst, gehört niemandem mehr.
Concord verspricht Sicherheit. Wer seine schwersten Erinnerungen nicht mehr tragen kann, gibt sie ab, an einen Träger, der sie für ihn behält. Der Staat bewahrt sie in einem Archiv, in dem jede Erinnerung eine Nummer hat.
Noah ist Träger 102. Vier Jahre lang hat er fremde Trauer, fremde Schuld und fremde Verluste in sich aufgenommen, ohne zu fragen, wohin sie am Ende verschwinden. Dann löst eine gewöhnliche Bewertung ein Wort in ihm aus, das er nicht kennen dürfte: Ferrow. Ein Ort, von dem er nie gehört hat, und der sich in ihm anfühlt wie eine eigene Erinnerung.
Zwischen den Tafeln mit den Nummern 101 und 103 liegt ein schmaler, unerklärter Raum. Noah wird der Erste sein, der versteht, was er bedeutet.
„Die Lücke“ ist ein düsterer, dystopischer Roman über Erinnerung, Verantwortung und die Frage, was von uns bleibt, wenn andere unsere Last tragen. Für Leserinnen und Leser von dystopischen Romanen, psychologischer Spannung und Geschichten über Identität und Kontrolle.
Hat dir „Die Lücke“ gefallen? Dann freue ich mich über eine kurze Rezension bei Amazon. Du findest sie auf der Buchseite unter „Rezension verfassen“.